Über Uns
Unsere Geschichte
Unsere Kirche hat ihre Wurzeln in der Antike und ist tief in der geistlichen Tradition verankert, die ihren Ursprung in Israel findet. Durch unseren Herrn Jesus Christus wurde sie in Judäa während der apostolischen Zeit erneut bekräftigt und lebendig gemacht.
Ein bedeutender Wendepunkt in ihrer neueren Geschichte ereignete sich am 25. Juli 1949 in Kinshasa (ehemals Léopoldville). Dort wurde die Kirche durch die Ausgießung des Heiligen Geistes an der Rua de Mayengue Nr. 159 neu offenbart. Dieses Ereignis war die Antwort auf ein tiefes Gebet, das Simão Gonçalves Toco bereits 1946 während der Internationalen Baptistischen Missionskonferenz in Kalina (Kongo) an Gott gerichtet hatte.
Seitdem steht unsere Gemeinschaft für gelebten Glauben, spirituelle Erneuerung und die Weitergabe der göttlichen Botschaft über Generationen hinweg.
Das Symbol
Die Kirche wird durch einen achtspitzigen Stern symbolisiert, der die göttliche Tugend und die allumfassende Macht Gottes zum Ausdruck bringt.
Seine acht Spitzen stehen sinnbildlich für geistliche Vollkommenheit, Erneuerung und die Ausbreitung des Glaubens in alle Richtungen der Welt. Der Stern erinnert die Gläubigen daran, dass Gottes Licht stets den Weg weist, Orientierung schenkt und Hoffnung in Zeiten der Dunkelheit gibt.
Darüber hinaus verkörpert dieses Symbol die tiefe Verbundenheit zwischen Gott und den Menschen. Es steht für Führung, Schutz und die stetige Gegenwart des Göttlichen im Leben der Gläubigen. In ihm spiegelt sich der Auftrag wider, den Glauben aktiv zu leben und als Licht in die Welt hinauszutragen.
Der achtspitzige Stern ist somit nicht nur ein Zeichen der Identität unserer Kirche, sondern auch ein Ausdruck ihrer Mission: Menschen zu vereinen, spirituelle Stärke zu fördern und den Weg des Glaubens mit Zuversicht, Hingabe und Vertrauen zu gehen.
Unser Glaube
Die Glaubensgrundsätze unserer Kirche basieren auf der geistlichen Offenbarung, der Heiligen Bibel und den Zehn Geboten.
Die geistliche Offenbarung ist das erleuchtende Licht und zugleich das grundlegende Gebot allen geistlichen und kirchlichen Handelns. Ohne sie kann es im eigentlichen Sinne keine Kirche geben, da die Kirche unseres Herrn Jesus Christus in der Welt (Tocoisten) von Menschen geführt wird, die durch den Heiligen Geist Gottes geleitet werden.
Die Heilige Bibel ist die göttliche Botschaft an die Menschheit. Durch sie offenbart Gott sich selbst, seinen Willen und gibt Antwort auf die existentiellen Fragen des Menschen.
Als Ganzes ist die Bibel ein allgemeines Wort der Erkenntnis. Wird sie jedoch jedem Gläubigen auf persönliche Weise durch den Heiligen Geist erschlossen, wird sie zu einem lebendigen und kraftvollen Wort, das Leben verwandelt und zu einem Werkzeug der Heilung, Befreiung und göttlichen Kraft wird.
Die Zehn Gebote bilden die moralische Grundlage des Lebens. Das Gesetz Gottes ist dabei der Leitstern, der den Weg zum Himmelreich weist.
Das Gebet ist der Balsam zur Heilung unserer Wunden; es versetzt Berge und schenkt uns große Sicherheit. Als Schlüssel, der die Türen des Himmels öffnet, bringt es uns dem Herrn näher. Im Gebet entfaltet sich der vollkommene und zugleich einfachste Dialog zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer – ein Dialog, der Ruhe, Gelassenheit, Sicherheit, Frieden und Sieg schenkt.
Sakramentale Handlungen
Die Sakramente wurden von Christus eingesetzt und der Kirche anvertraut, damit sie allen Völkern zugänglich gemacht werden. Sie sind Zeichen und Mittel, durch die der Glaube ausgedrückt und gestärkt, Gott verehrt und die Heiligung der Menschen vollzogen wird. Zugleich bezeugen sie die Liebe und Nähe Gottes.
Als bedeutende geistliche Handlungen bringen die Sakramente die tiefe Beziehung zu Gott sowie die Teilnahme am österlichen Dienst Jesu Christi durch das verwandelnde Wirken des Heiligen Geistes zum Ausdruck und machen diese erfahrbar.
Die Kirche unseres Herrn Jesus Christus in der Welt gründet ihr lehrmäßiges Handeln auf die geistliche Offenbarung und die Heilige Bibel. Dies geschieht insbesondere durch die Sakramente – Weihe, Taufe, Heilige Kommunion und Ehe –, die sie ihren Gläubigen spendet.